Hier stellen sich die Frühlingsmonate vor

Hervorgehoben

Schlagwörter

, , , ,

Der März, der sehnsüchtig erwartete Monat. Bald ist er da.
Vom eingebildeten Monat März
Als die Märzfee den Frühling brachte

Der ver.rückte Monat, der April, klopft an
Vom närrischen Monat April
Als die Aprilfee das Wetter verschlief

Der Mai, über seine Frühlingsmonatskollegen kann er nur lachen
Vom übereifrigen Monat Mai
Als die Maifee frische Freude brachte

Lust auf Träumen? Der Frühling lädt zu Fantasiereisen ein
Frühlingsfantasie
NEU Das Frühlingsblütengeheimnis
Ein Frühlingsspaziergang
Der Besuch der Frühlingsfee
Das Frühlingslied der Amsel
NEU Frühlingsfreude   und    Auf der Gänseblümchenwiese

1asonntagsblau

Kinder des Frühlings

Siehst du sie tanzen zwischen den Bäumen,
die Kinder des Frühlings, so hell und so klar?
Hörst du sie singen die fröhlichen Lieder,
ihr Singen und Klingen, der Frühling ist da?
Spürst du ihr Schweben im Windhauch der Tage
Sie gleiten vorüber an dir auch hautnah.
Sie lachen und kichern, genießen die Freude.
Wir hören ihr Jubeln. Der Frühling ist da.
Psssst!
Hörst du sie auch?
Psssst!


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING*

*Affiliate Link

 

Birkengrün und Hexenbesen

Schlagwörter

, , ,

Birkengrün und Hexenbesen

„Sie sehen heute so verändert aus, meine Liebe! Es ist Ihr Haarkleid, das in der Sonne wie der junge Frühling strahlt!“ Die Eiche schaut ihre Nachbarin, die Birke, bewundernd an.
„Wie reizend von Ihnen, Sie bringen mich in Verlegenheit, liebe Nachbarin!“ Die Birke reckt sich und wenn sie könnte, dann würde sie sich eine wenig nach rechts und dann wieder ein wenig nach links drehen, damit ihre feinen Zweige von allen Seiten zu sehen wären.
„Ich muss ja leider noch warten, meine Krone ist noch kahl. Aber es kribbelt in den Knospen, lange wird es nicht mehr dauern“, stellt die Eiche fest, dann schmeichelt sie weiter:
„Und Ihre Haut, die ist silberhell und glatt. Ich kann mich gar nicht satt sehen an Ihrer Schönheit. Darf ich sie etwas fragen?“
„Aber sicher, fragen Sie nur!“
„Wussten Sie, dass früher die Hexen ihre Besen aus ihren Zweigen hergestellt haben? Mir hat es neulich ein Rabe erzählt, der lange bei einer Hexe gelebt hat.“
Die Birke hüstelt, sie ärgert sich.
„Was ist das für ein Unfug? Ein alter Aberglaube! Gehört habe ich davon auch schon, aber es ist nichts Wahres dran. Sie sollten es doch besser wissen, sie haben doch die Weisheit des Alters, oder etwa nicht?“, tadelt sie die Eiche.
„Sie sind wirklich unmöglich! Bei jeder Gelegenheit weisen Sie auf mein Alter hin. Das tut man nicht, schon gar nicht unter Freunden!“ Nun ist die Eiche ebenfalls verstimmt.
Eine Weile schweigen beide, dann räuspert sich die Eiche und nimmt die Unterhaltung wieder auf.
„Ich wollte Ihnen nur ein Kompliment machen und sie gehen mich so an. Das ist nicht fair.“
„Schönes Kompliment, wenn sie sagen, dass meine Zweige nur für Hexenbesen taugen!“, mäkelt die Birke.
„Habe ich ja gar nicht gesagt. Ich habe das neue Grün bewundert, mehr nicht!“
Die Birke überlegt einen Moment und besinnt sich dann. Die Eiche hat ja wirklich nur ganz nette Sachen zu ihr gesagt, und dass ihr der Rabe so einen Blödsinn erzählt hat, dafür kann sie nichts.
„Sollen wir uns wieder vertragen?“, fragt sie deshalb, denn plötzlich wird ihr klar, dass sie es nebeneinander noch lange miteinander aushalten müssen. Sie sind sich nicht ähnlich, aber sie sind beide Bäume und die müssen doch zusammenhalten, oder?

© Regina Meier zu Verl